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  • 28/08/2021
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Am 28. August 2021 fand der Reitconcours in Laufen statt.

Die Leistung zählt, nicht die Besonderheiten

Nur ein oder zwei Special Olympics Reitturniere gibt es pro Jahr in der ganzen Schweiz. Dass die Reiterinnen und Reiter vergangenen Samstag ausgerechnet in Laufen bewiesen haben, was sie können, ist eigentlich eine kleine Sensation. Möglich gemacht haben das Gisela Imark und ihr Organisationsteam – Leute aus dem Laufental, die den Pferdesport allgemein mögen und die Idee der Special Olympics unterstützen.

Hinter diesem Namen steht die weltweit grösste Sportorganisation für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung, mit über fünf Millionen Mitgliedern in 172 Ländern. «Wir möchten Menschen mit einer Beeinträchtigung die Möglichkeit bieten, sich in die Gesellschaft zu integrieren und wie alle anderen auch als Sportler an Wettbewerben teilzunehmen», erklärt Kathrin Lex, als technische Koordinatorin verantwortlich für die Sparte Reiten bei den Special Olympics Schweiz. Die Leistung zählt, nicht die Besonderheiten.

Genau das hat auch Gisela Imark, schulische Heilpädagogin und Coach eines Special Olympics Reitteams, fasziniert: «Mir gefällt daran, dass es wirklich um den Sport geht mitsamt Training, Vorbereitung, Ausrüstung, Reglement – natürlich mit angepasstem Niveau.» Doch dafür gibt es eine besondere Herausforderung: Pferd und Reiter kennen sich vor den Turnieren meist nicht und brauchen viel Feingefühl, um sich in kurzer Zeit aufeinander einzustellen.

In der Reithalle in Laufen sind nun sechs Sportlerinnen und Sportler an den Start geritten. Gisela Imark freut sich: «Klein, aber fein» sei das Turnier geworden.

Cornelia Perren

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