Der Wettbewerb und die Resultate des Wochenendes vom 26. bis 29. Juni sind dem Sportchef von Special Olympics Monaco schon wichtig. Doch wer Eric Waterson beobachtet, wie er beim Second Equestrian Grand Prix Européen de Monaco über die Reitanlage geht, weiss, dass sein Ziel eigentlich ein anderes ist: Er möchte, dass alle Athletinnen und Athleten ein Lächeln im Gesicht haben, «avoir la banane» wie er sagt – eine Banane auf den Lippen. Alle paar Schritte wechselt er ein paar Worte mit einer Reiterin hier, klopft einem Reiter da anerkennend auf die Schulter.
Eins der sechs Teams aus Europa, die sich hier auf der Pferdefarm Domaine de Massac in den französischen Meer-Alpen nahe Nizza miteinander messen, ist das schweizerische. Vier Wochen nach den National Summer Games in Zug sitzen Corinne Amport, Andreas Bucher, Andreas Imhof, Lea Perren und Carlotta Schmitz schon wieder in ihrem Turnier-Outfit im Sattel und reiten für Special Olympics Switzerland. Ihre -Coaches Gisela Imark und Kathrin Lex sind stolz, wie die fünf sich im Trail und in der Dressur präsentieren und der Hitze trotzen: 4 Goldmedaillen, 2 Silberne, 3 Bronzene und 1 vierter Platz gehen auf ihr Konto.
Doch vor allem sind die Coaches begeistert vom Teamgeist ihrer Truppe. «Wie sie alle sich gegenseitig unterstützen und sich füreinander freuen – das ist eben Special Olympics und das ist die Art des Wachsens, die weit über den Sport hinausgeht», sagt Gisela Imark. Kathrin Lex würde gar am liebsten gleich hierbleiben und mit dem Team und den hiesigen Pferden weiter trainieren: «Mehr braucht es nicht, um zufrieden zu sein.»
Der europäische Grand Prix von Monaco in Zahlen:
- Teilnehmende Länder: Frankreich, Monaco, Dänemark, Belgien, Portugal, Slowakei, Polen, Schweiz
- 29 Sportler:innen
Bericht von: Gisela Imark




